DER FRITTEN-HUMBOLDT

Meine Reise ins Herz der Imbissbude – ein erzählendes Sachbuch

2010 veröffentlichte der Goldmann-Verlag meinen literarischen Erstling “Der Fritten-Humboldt – meine Reise ins Herz der Imbissbude. Kein Imbiss-Führer, sondern ein Deutschland-Portrait der etwas anderen Art.

Wenn man lange genug den TV-Imbisswirt spielt, lässt sie einen irgendwann nicht mehr los – die kleine, große Welt der deutschen Schnellgastronomie. Man möchte mehr wissen: Wie fühlt man sich als echter Imbisswirt? 

Wie sieht es aus in den Imbissbuden dieses Landes? Welch skurrile Blumen blühen in diesen bedrohten Biotopen? Das wollte ich erfahren. Und begab mich im Januar 2009 auf die Suche nach außergewöhnlichen Imbissbuden in ganz Deutschland. In Radioshows, Zeitungsinterviews und bei Fernsehauftritten bat ich um Mithilfe, und ungefähr 350 Hinweise später hatte ich sechzehn Imbisse ausgewählt – einen in jedem Bundesland. 

Meine darauf folgende Deutschlandreise der besonderen Art führte mich als Praktikant jeweils einen Tag hinter 16 Tresen in 16 Bundesländern: Auf der Suche nach der Seele der deutschen Pommesbude. Hier, zwischen Friteuse und Flaschenbier habe ich dem Besonderen, dem Heimatlichen nachgespürt. 

 

In jeder Wiege und unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte heißt es. Und auch in jeder Imbissbude, wie ich schnell feststellen durfte. Um diesen Geschichten auf die Spur zu kommen, habe ich nicht nur die Augen und Ohren, sondern auch mein Herz geöffnet. So ist Der Fritten-Humboldt zu einer emotionalen Achterbahnfahrt durch Deutschland geworden. Ein Buch über die Menschen vor und hinter dem Tresen, in Ost und West – im Kaff und in der Metropole. Eine Liebeserklärung an den Schnellimbiss. 

 

Der Fritten-Humboldt schaffte es  bis in die Sachbuch-Bestsellerliste des Spiegel und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schrieb damals: "Ein ziemlich persönliches und mit viel Empathie geschriebenes Soziogramm diverser Imbissbudenbetreiber und ihrer Gäste. […] Olsen ist ein feiner Beobachter; keiner, der auf die Leute herabschaut oder sich gar dazu hinreißen lässt, auf ihre Kosten Witzchen zu reißen."

Der Fritten-Humboldt erschien 2012 noch einmal im Taschenbuch unter dem Titel: “In 16 Tagen um die Wurst”. Inzwischen sind beide Versionen Handel leider vergriffen.

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